Typisch Ibiza:  Süsses für die Fiesta de Sant Joan ...

... zur längsten und "heissesten" Nacht des Jahres vom 23. auf den 24. Juni (Johannisnacht) ...


... und zum eigentlichen Patronatsfest von Sant Joan haben die ibizenkischen Hausfrauen früher eine einfache und preiswerte "kalte" Süss-Speise zubereitet. Aber auch heute noch sind die traditionellen

"Macarrons de Sant Joan"

bei grossen und kleinen Schleckermäulchen sehr beliebt ...

Man nehme für 4 Personen:

>  250 g Macarrons

>  3 Tassen Wasser oder Milch

>  einige Tropfen Olivenöl

>  Salz

>  1 Zitronen-Schale

>  400 g Zucker

>  1 Zimt-Stange

Die Flüssigkeit mit der Zitronen-Schale, Olivenöl, Zimt-Stange, Salz und Zucker zum Kochen bringen. Darin werden dann die Macarrons weich gekocht - danach richtig durchkühlen und kalt geniessen. Nach Geschmack nochmal mit Zucker bestreuen.

... na ja, so "hübsch" sehen sie ja gerade nicht aus - dafür schmecken sie aber umsooooo besser !!!

Wir wünschen Bon Profit ...

... übrigens, die Macarrons de Sant Joan

schmecken auch ausserhalb der Festtage !!!


"Nit de Sant Joan"

Ibiza's "heisseste" Nacht des Jahres

vom 23. auf den 24. Juni ...

... ist im Kalender der Insulaner rot angestrichen - denn die heisseste Nacht des Jahres, die Nit de Sant Joan (Johannisnacht auch Sommersonnenwende) wird in allen Gemeinden der Insel "heftigst" gefeiert.

Bei Einbruch der Dunkelheit zieht es die Einheimischen mit Freunden, Bekannten und "Sack & Pack" an die Strände zum baden, essen, trinken und feiern. Um Mitternacht werden die Johannisfeuer entzündet, über die dann besonders mutige Jugendliche springen.

Für die Liebhaber süsser Leckerein gibt es in dieser Nacht eine ganz besondere und traditionelle süsse Speise, die beliebten Macarrons de Sant Joan ... aber auch vor und nach den Tagen der Nit de Sant Joan schmecken die Macarrons einfach köstlich !!

Johannisnacht auf Ibiza

ibizainfos extra

Johannis war früher ein sehr wichtiger Tag für die Bauern - an diesem Tag wurden die mündlichen Verträge zwischen den Pächtern und den Landbesitzern für das kommende Jahr erneuert, der Zehnte musste abgegeben werden und das neue Bauern-Jahr begann.



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